Selbstliebe – wie du deinen Selbstwert steigern kannst und warum dies so wichtig ist

Wir wagen ein radikales Statement:

Wenn jeder sich selbst lieben würde, dann gäbe es keine Kriege.

Klare Botschaft. Sehr radikal. Das wissen wir. Aber denk doch mal darüber nach. Warum gibt es Kriege?

  • Weil einer mehr Macht über den anderen haben möchte
  • Weil der eine als „schuldig“ angesehen wird
  • Weil der andere Rache und Recht haben will
  • Weil der nächste Angst vor einem Zukunftszenario in seinem Kopf hat

… es gibt so viele Gründe und alles was dabei fehlt ist: LIEBE! Wenn jeder in sich selbst die Liebe spüren würde, die er sich sogar selbst geben kann, dann bräuchten wir nicht im Außen „Vergeltung“ üben. Dann hätten wir gar keinen Antrieb „Krieg“ mit anderen zu führen. Denn wir wären ja schon im Frieden mit uns.

Und jetzt ersetze Krieg mit Streit oder Auseinandersetzungen mit anderen Menschen in deinem Leben. Na, kommt dir das bekannt vor? Es geht nicht immer nur um die großen „Kriege“, es startet schon im Kleinen… und darüber hast du die Macht.

Jetzt ist das ja so leicht daher gesagt mit dieser Selbstliebe. Nur wie geht das? Was kann ich da machen? Wie kann ich mich selbst lieben? Hier haben wir dir verschiedene Möglichkeiten aufgelistet, was du tun kannst, um dein Fass an Selbstliebe zu öffnen und zu füllen:

  1. Selbstausdruck: Sprich aus, was dich momentan bewegt. Das fällt uns meistens schwer, wenn es unangenehme Situationen sind. Mach es trotzdem. Du wirst merken, wenn du von dir berichtest und ehrlich aussprichst, wie es dir mit dem einen oder anderen Umstand geht, dann wirst du Verständnis von deinen Mitmenschen erhalten. Und auf einmal wird es leichter. Warum? Weil du dir gerade selbst Liebe geschenkt hast.
  2. Selbstfürsorge: Wenn du keine Lust auf Kino (oder in Corona-Zeiten wohl eher ein Zoom-Call) hast, dann hast du keine Lust. Dann sage NEIN zu den Vorschlägen der anderen und JA zu dir. Nimm stattdessen ein heißen Bad, lies ein Buch oder mache das, was du schon immer mal wieder für dich tun wolltest.
  3. Gönn dir Pausen: Gerade wenn es stressig wird und jeder etwas von dir will und du Deadlines einhalten musst, gerade dann: Mache bewusst Pause! Gehe langsamer, atme bewusster, spüre in deinen Körper, was er jetzt gerade braucht.
  4. Selbstakzeptanz: Nobody’s perfect! Jeder hat seine Macken. Denn nur mit diesen Macken kommen auch deine Stärken zum Vorschein. Also nimm dich mit all deinen Ecken und Kanten an und schließe nichts aus, wie z.B. den dicken Bauch oder die zu hohe Stimme oder was es auch immer bei dir ist.
  5. Selbstfürsprecher: Wir haben einen ziemlich großen inneren Kritiker. Oh ja, ich nenne diesen Prozess radikal „Selbstzerfleischung“. Wir können so hart zu uns selbst sein, wie wir nie mit anderen sprechen würden. Aber mit uns selbst ist das kein Problem. Jedes Mal wenn du deinen inneren Kritiker reden hörst, rufe deinen Selbstfürsprecher „deinen besten Freund“ dazu und höre ihm zu, was er zu sagen hat. Vielleicht sowas wie: Du gibst dein Bestes. Du bist gut genug. Danke, dass du das alles auf dich nimmst.
  6. Sei dankbar: Schreibe dir jeden Abend drei Dinge auf, wofür du dir heute danken kannst. Dankbarkeit ist ein Glücklichkeitsbeschleuniger <3.

Meine Lieblings-Selbstliebe-Methode ist „Me Time“. Wann hast du dir das letzte Mal „Me Time“ geschenkt?

Früher war es mir unangenehm alleine spazieren zu gehen oder das ganze Wochenende alleine zu verbringen ohne „Action“. Heute liebe ich das. Ich mache gerne „Me Time“. Einfach die Zeit mit mir verbringen – und zwar nur mit mir, auch ohne Handy. Ich bin gerne mit mir alleine. Ich mag meine Gedanken und verrückten Ideen, die dann kommen. Wie gut kannst du das? Kannst du deine eigene Anwesenheit schon genießen? Jeden Tag ein paar Minuten „Me Time“ helfen dir dabei. Probiere es aus.

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