Führung und Selbstführung – Nur wer sich selbst führen kann, kann andere führen

Führungskraft zu sein ist nicht immer leicht. Wenn ein Thema mit einem Mitarbeiter abgeschlossen ist, dann sprießt schon das nächste empor und so hört es eigentlich nie auf. Und genau das ist ja dann auch deine Aufgabe als Führungskraft. Da zu sein, hinzuschauen und Probleme zu lösen.

Je mehr du dich mit dir selbst beschäftigst und deine innere Stärke trainierst, desto besser wirst du auch als Führungskraft.

Wenn du dich selbst mit all deinen Talenten nicht richtig kennst, wie sollst du dann deine Mitarbeiter kennen und fördern? Wenn du nicht selbst weißt, wie du mit deinen eigenen Gefühlen umgehen kannst, wie kannst du mit einem traurigen oder wütenden Mitarbeiter umgehen? Führung beginnt immer bei dir selbst. Nun frage dich, wie gut führst du dich selbst? Daran kannst du messen, wie gut du andere führen kannst. Das Gute ist, du kannst jederzeit mit deiner Reise zu deiner inneren Stärke starten. Vielleicht sogar genau JETZT.

Unsere Tipps, wie du eine gute Führungskraft sein kannst

1. Walk the talk

Sei ein Vorbild, d.h. nicht nur schön reden, sondern nach den Worten auch entsprechende Taten folgen lassen, das schafft Orientierung

2. Ehrlichkeit

Sei ehrlich zu deinen Mitarbeitern, auch wenn du etwas mal nicht weißt. Sei auch ehrlich, wenn du nicht zufrieden mit ihnen bist, sage ihnen das aus deiner Perspektive ohne Anschuldigungen und was sie aus deiner Sicht verbessern können, das schafft ehrliche Verbindung, Klarheit und Vertrauen

3. Gebe Halt

Stehe hinter deinen Mitarbeitern und kämpfe für sie, das gibt ihnen Sicherheit.

4. Vertraue in ihre Fähigkeiten

Sehe die Stärken deiner Mitarbeiter und lass sie wachsen, vertraue in ihre Fähigkeiten, schmeiß sie auch mal ins kalte Wasser und sage ihnen, dass du weißt, dass sie das schaffen. Das lässt sie groß werden, vielleicht sogar auch größer als du selbst, dann hast du alles richtig gemacht. Das schafft Leidenschaft.

Meistens geht es darum, was du als Führungskraft deinen Mitarbeitern beibringen kannst. Jetzt dreh den Spieß doch mal um!

Was lernst du von deinen Mitarbeitern?

Jede Führungskraft hat diesen einen Mitarbeiter, diesen einen Menschen, der ihn innerlich zur Weißglut bringt. Wir können dir sagen, du bist in guter Gesellschaft. Jede Führungskraft kann das von sich behaupten. Und hey, das ist völlig normal. Jetzt hast du zwei Möglichkeiten: Du kannst den Mitarbeiter kündigen oder du kannst von ihm lernen. Der zweite Weg ist der langfristig schwierigere, aber für deine Lernkurve wichtigere. Du lernst über dich selbst am meisten über deine schwierigsten Mitarbeiter. Sie zeigen dir auf, was dich triggert, was dir wichtig ist und wie du dich in Stresssituationen verhältst. Da steckt so viel Potenzial drin, was du dir anschauen und an dir verändern kannst. Wenn du das geschafft hast, lassen dich auch diese Verhaltensweisen gelassen bleiben. Das nennt man dann auch Selbstführung. Und dann sind wir wieder bei deiner inneren Stärke angekommen. „Nur wer sich selbst führen kann, kann andere führen.“

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