Verzeihen – Wenn du vergeben kannst, schenkst du dir selbst Freiheit.

„Die sicherste Art ein Problem zu behalten, ist jemandem die Schuld dafür zu geben.“

Louis Hay

Alles in unserem Leben basiert auf Ursache und Wirkung. Wenn dir im Leben etwas widerfährt, was du eigentlich gar nicht wolltest, hast du trotzdem etwas damit zu tun. Du bist Teil des Systems. Wenn dir immer die gleichen (negativen) Dinge passieren, dann ziehst du diese Erfahrungen auf unterbewusster Ebene an – auch wenn du das bewusst gar nicht willst.

Wenn jetzt ein Problem auftaucht, dann ist es leicht jemand anderen dafür zu beschuldigen. Denn dann sind wir fein aus dem Schneider, müssen bei uns nichts verändern, sondern schieben alles auf den anderen da draußen. Das ist kurzfristig erleichternd, aber langfristig löst das dein Problem nicht. Wenn du dann gegen den „Schuldigen“, der damals dein Problem verursacht hat, immer noch Groll hegst und nicht verzeihen kannst, dann tust du dir damit keinen Gefallen. Dann heißt dein Thema: Vergebung.

5 hilfreiche Schritte, wie du verzeihen kannst

  1. Mache dir bewusst, dass keiner perfekt ist. Fehler passieren. Und es passiert auch, dass selbst DU anderen Menschen unbewusst weh tust
  2. Den Groll und Ärger, den du gerade gegen eine Person hegst, ist es das alles wert? Wie lange soll diese Person noch die Macht über dich und deine Gefühle haben? Reicht doch, dass es in der Vergangenheit so war.
  3. Versuche dich in die andere Person hineinzuversetzen. Aus welchen Gründen hat sie wohl so gehandelt? Warum konnte sie nicht anders?
  4. Triff bewusst eine Entscheidung: Ja ich bin bereit zu verzeihen. Sprich innerlich zu der Person: „Ich verzeihe dir, damit ich heilen kann.“
  5. Lass die Wut auf diese Person los. Hol dir dadurch deine Macht für dein eigenes Leben wieder zurück und frage dich, was du daraus gelernt hast.

Wer profitiert am meisten davon, wenn du jemandem verzeihst?

Wenn du jemandem verzeihst, dann heißt das nicht, dass du es nun für gut erachtest, was damals geschehen ist. Vielmehr erlöst du dich selbst von dem Groll und Ärger, der da so lange in dir geschlummert hat. Somit profitiert nicht die andere Person am meisten davon, sondern DU SELBST.

Die andere Person muss gar nicht zwangsläufig etwas von deinem Vergebungsakt erfahren, es geht bei Vergebung ganz allein um DICH. Du brauchst nicht auf eine Entschuldigung warten, um zu vergeben. Es ist eine Entscheidung, die du für dich triffst.

Wenn du vergeben kannst, schenkst du dir selbst Freiheit.

Es liegt in deiner Hand, ob du dich selbst aus dem „Gefängnis“ entlassen möchtest und dir selbst ein großes Geschenk machst – ganz nach dem Motto:

Vergeben heißt Geben und jedes Mal wenn du jemandem vergibst, gibst du dir selbst ein Stück Herz zurück.

Und wenn du schon jedem vergeben hast, dann frage dich: Was habe ich mir selbst noch nicht verziehen und verzeihe dir selbst!

Solltest du Schwierigkeiten mit diesem Thema haben, dann könnte dir auch ein 1:1 Coaching bei einem von uns helfen. Schau dazu auf unsere Seite zum Einzelcoaching.

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